Brötchentüten als Ideengeber für Apotheken

Prof. Dr. Andreas Kaapke referierte gleichermaßen kompetent wie unterhaltsam.
Prof. Dr. Andreas Kaapke referierte gleichermaßen kompetent wie unterhaltsam.

Prof. Dr. Andreas Kaapke referierte gleichermaßen kompetent wie unterhaltsam.
Prof. Dr. Andreas Kaapke referierte gleichermaßen kompetent wie unterhaltsam.

Auch in diesem Jahr hat unser Unternehmen gemeinsam mit der apoBank Aachen im Rahmen der Vortragsreihe „Fit in die Zukunft“ zu einer Veranstaltung für Apotheker eingeladen. Diesmal stand das Referat unter der Überschrift „Blick über den Tellerrand: Was die Apotheke z.B. vom Bäcker lernen kann“. In seinem gut einstündigen Vortrag erläuterte Professor Dr. Andreas Kaapke warum es für Apotheken trotz der Besonderheiten des Arzneimittelmarktes durchaus Sinn macht, sich das Erscheinungsbild anderer Einzelhandelsgeschäfte anzuschauen. Professor Kaapke begleitet die Apothekenbranche seit vielen Jahren aus ökonomischer Sicht und ist ausgewiesener Handelsexperte. Sicherlich war es auch der Bekanntheit des Referenten zu verdanken, dass diese Veranstaltung ausgebucht war. Und die Erwartungshaltung der Gäste wurde erfüllt: 68 % beurteilten die Themenwahl mit „sehr gut“ und sogar 88 % gaben dem Referenten die Note Eins, die übrigen Teilnehmer bewerteten im Feedbackbogen beides jeweils mit „gut“.    

In seinem unterhaltsamen Vortrag zeigte Professor Kaapke zahlreiche kreative Beispiele, wie verschiedenste Einzelhändler ihre Kunden oder auch potenzielle Mitarbeiter mit teilweise sehr ausgefallenen Ideen ansprechen. Es ging dabei nicht darum, dass die Apotheke sämtliche Konzepte anderer Branchen übernehmen kann, vielmehr wollte der Referent die Pharmazeuten zum Nachdenken anregen. Und dabei provozierte er mitunter auch. So stellte Professor Kaapke die verblüffende Frage, warum eine Apotheke in Uni-Nähe nicht einen Kicker aufstellt, um das junge Publikum anzulocken. Er empfahl den Apothekern aber auch, Alleinstellungsmerkmale gegenüber Online-Wettbewerbern, wie beispielsweise die Rezeptur, viel mehr hervorzuheben. „Warum lassen Sie nicht mal im Schaufenster einen Film über Ihre Laborarbeit laufen?“, fragte Kaakpe und betonte mehrfach: „Seien Sie mutig! Sie sind nicht unseriös nur, weil Sie sich trauen, ein ausgefallenes Konzept umzusetzen.“ Am Ende des kurzweiligen Vortrages war den Zuhörern klar, dass die Apotheke tatsächlich auch etwas vom Bäcker lernen kann. Schließlich hatte der Marketingexperte auch hierzu einen Praxistipp parat: Einige Bäckereien suchen durch Aufdruck auf den Brötchentüten Azubis. Da auch in Apotheken die Ware häufig in Tüten übergeben wird, könne man durch Bedrucken der Taschen oder das Beilegen eines Flyers aktive Mitarbeitersuche betreiben. Die Veranstaltung wurde mit einem kleinen Imbiss abgerundet, bei dem die Kollegen der apoBank und wir viele interessante Gespräche mit unseren Gästen führten.

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