Durch erhöhte Effizienz liese sich in der Verwaltung der gesetzlichen Krankenkassen jährlich 1,4 Milliarden Euro einsparen. Das ergab eine im Auftrag der Direktkrankenversicherung BIG direkt gesund durchgeführte Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).
Durch erhöhte Effizienz liese sich in der Verwaltung der gesetzlichen Krankenkassen jährlich 1,4 Milliarden Euro einsparen. Nach dieser Studie fallen in der GKV durchschnittlich 149,44 Euro Verwaltungskosten pro Versichertem an. Nach Berücksichtigung der Steuerbarkeit einzelner Verwaltungskosten und eines Morbiditätseffekts in der Versichertenstruktur wurde aus den Zahlen der BIG ein Referenzwert (Benchmark) von 129,42 Euro gebildet, der von der durchschnittlichen Kasse erreicht werden kann.
„Die Studie zeigt deutlich, dass die Verwaltungskosten einiger Krankenkassen bei gleichem Leistungsniveau viel höher sind als bei anderen. Die Kassen haben demnach bei ihren Verwaltungskosten einen größeren Gestaltungsspielraum als bisher angenommen“, so Dr. Boris Augurzky, Leiter des Kompetenzbereichs Gesundheit des RWI.
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